Lebendiges Evangelium

Rose

Das „Lebendiges Evangelium“ ist eine Hilfe, aus dem Glauben das Leben zu reflektieren und ein befreiendes Handeln im Sinne des Evangeliums in Gang zu bringen.
Diese Methode wurde in der CAJ entwickelt.

Anleitung für das “Lebendige Evangelium”

Diese kurze “Anleitung” ist als Orientierungshilfe für diejenigen gedacht, die die Methode des “Lebendigen Evangelium” moderieren/anleiten. Die hier aufgeführten Fragen sind Beispiele. Sie sind die Einladung besser noch eigene Fragen zu formulieren. Die Fragen müssen nicht alle “bearbeitet werden. Wichtig ist dabei vor allem, die drei Schritte bewusst einzuhalten und sie zu gehen. Die Erläuterung zum biblischen Text soll .....

Enzyklika „Magnificat humanitas“ von Papst Leo XIV

Technologie ist nicht neutral, da sie „die Züge derer annimmt, die sie konzipieren, finanzieren, regulieren und nutzen“ (Nr. 9)

Mit seiner ersten Enzyklika richtet sich Papst Leo XIV an Kirche und Gesellschaft und fragt, wie die Menschenwürde im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz, KI und technologischem Wandel geschützt werden kann. Dabei verbindet er spirituelle, biblische und menschenrechtliche Orientierungen mit konkreten sozialen und politischen Forderungen.

Der Papst fordert unter anderem:

  • dass KI dem Menschen dienen und nicht dem Profit globaler Konzerne untergeordnet werden darf,
  • dass Staaten und Gesellschaft klare ethische Regeln für digitale Technologien schaffen,
  • und dass menschliche Arbeit, soziale Gerechtigkeit und der Schutz der Schwächsten auch in einer digitalisierten Welt Vorrang behalten müssen.

Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus Nr. 223

"Die Genügsamkeit, die unbefangen und bewusst gelebt wird, ist befreiend. Sie bedeutet nicht weniger Leben, sie bedeutet nicht geringere Intensität, sondern ganz das Gegenteil. In Wirklichkeit kosten diejenigen jeden einzelnen Moment mehr aus und erleben ihn besser, die aufhören, auf der ständigen Suche nach dem, was sie nicht haben, hier und da und dort etwas aufzupicken: Sie sind es, die erfahren, was es bedeutet, jeden Menschen und jedes Ding zu würdigen, und die lernen, mit den einfachsten Dingen in Berührung zu kommen und sich daran zu freuen."

Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus Nr. 158

"In der gegenwärtigen Situation der globalen Gesellschaft, in der es so viel soziale Ungerechtigkeit gibt und immer mehr Menschen ausgeschlossen und ihrer grundlegenden Menschenrechte beraubt werden, verwandelt sich das Prinzip des Gemeinwohls als logische und unvermeidliche Konsequenz unmittelbar in einen Appell zur Solidarität und in eine vorrangige Option für die Ärmsten. Diese Option bedeutet, die Konsequenzen aus der gemeinsamen Bestimmung der Güter der Erde zu ziehen, doch – wie ich im Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium 123 auszuführen versuchte – verlangt sie vor allem, sich die unermessliche Würde des Armen im Licht der tiefsten Glaubensüberzeugungen vor Augen zu führen. Es genügt, die Wirklichkeit anzuschauen, um zu verstehen, dass diese Option heute ein grundlegender ethischer Anspruch für eine effektive Verwirklichung des Gemeinwohls ist."