Beschäftigung in der häuslichen Betreuung jetzt legalisieren!

Online Petition

Helfende Hände (c) gemeinfrei
So 28. Jun 2020

Wegen des Covid-19-Ausbruchs in Schlachthöfen geraten nun die prekären Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Wanderarbeiter*innen in dieser Branche in den Blick der Öffentlichkeit. Nur peripher rückt die Situation der „24-Stunden-Betreuungskräfte“ in der häuslichen Pflege in den Blick

Nur peripher rückt die Situation der „24-Stunden-Betreuungskräfte“ in der häuslichen Pflege in den Blick. Die überwiegend aus Osteuropa stammenden Frauen und wenigen Männer werden aufgrund ihrer finanziellen und sozialen Lebenslage ausgebeutet und wirken in einem „rechtsfreien Raum“, weil es niemanden in Deutschland gibt, der für diese Menschen zuständig ist. Die „Einzelarbeitssituation“ fördert insofern die rechtlose Situation.

Seit 2017 ist die KAB Mitträger des Projektes „Respekt“, das von der Betriebsseelsorge im Bistum Aachen und der AMOS eG in Heinsberg-Oberbruch initiiert wurde. Der Diözesanausschuss im September 2019 hat einen Antrag an den KAB Bundesausschuss gestellt, der von diesem einstimmig angenommen wurde. Ziel dieses Antrags ist der Einsatz für faire und gerechte Arbeitsverhältnisse für die „24-Stunden-Betreuungskräfte“ in der häuslichen Pflege, die sogenannten „Live-ins“.

Das Selbsthilfenetzwerk Respekt, die AMOS eG, der Volksverein, der KAB Diözesanverband und andere haben eine Online Petition auf der Plattform Campact gestartet, mit dem Ziel der Legalisierung der Arbeitsverhältnisse der „24-Stunden-Kräfte“ mit der Überschrift „Legalisierung jetzt!“. Wir bitten Sie um Unterstützung dieser Petition, die auf der Plattform Campact unterzeichnet werden kann.

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