März 2026

Jes 30,18-26

Kreuz (c) Gulbins
Datum:
So. 1. März 2026

Gott vor und hinter sich wissen

Lesung aus dem Buch Jesaja

Der biblische Text

30,18 GOTT wartet sehnlichst darauf, euch wieder gnädig zu sein. Er schreitet ein und hat Erbarmen mit euch. Denn GOTT ist ein Gott des Rechts. Glücklich sind alle, die auf ihn warten!

30,19 Der Berg Zion wird wieder bevölkert sein, in Jerusalem muss niemand mehr weinen.
Wenn ihr um Hilfe ruft, ist Gott euch gnädig. Sobald er euch hört, antwortet er.

30,20 GOTT wird euch in der Not mit Brot sättigen. In der Bedrängnis wird er euch mit Wasser versorgen. Er wird sich nicht länger verbergen, sondern euch als Lehrer begegnen.
Mit eigenen Augen werdet ihr euren Lehrer sehen.

30,21 Wenn ihr nach rechts oder links vom Weg abkommt, werdet ihr hinter euch eine Stimme hören: Das ist der Weg, den ihr gehen sollt!

30,22 Dann werdet ihr eure mit Silber überzogenen Götzen und eure in Gold gekleideten Götterbilder entweihen. Ihr werdet sie wegwerfen wie Abfall und sagen: Weg damit!

30,23 Gott wird euch Regen geben, sodass die Saat auf den Feldern aufgeht.
Das Getreide, das auf dem Acker wächst, wird kräftig und üppig dastehen.
Dann grasen eure Herden auf weitläufigen Wiesen.

30,24 Auch den Rindern und Eseln, mit denen ihr eure Felder bestellt, wird es gut gehen:
Sie werden würziges Futter fressen, das man ihnen mit Schaufeln und Gabeln hinstreut.

30,25 Auf allen hohen Bergen und Hügeln werden Bäche voller Wasser fließen.
So wird es sein am Tag der großen Abrechnung, wenn die feindlichen Türme einstürzen.

30,26 Der Mond wird so hell scheinen wie die Sonne. Die Sonne scheint siebenmal heller als sonst, ein Tag bringt so viel Licht wie eine ganze Woche. Dann verbindet GOTT die Wunden seines Volkes. Er heilt die Verletztungen, die dem Volk zugefügt wurden.

Entnommen aus einem Heft der Lectio DIVINIA vom Katholischen Bibelwerk,
mit dem Titel: „Aufbrechen ohne Landkarte – Texte zum Weitergeben“ (c) Katholisches Bibelwerk, Stuttgart