Entgegen nahm dieses Schreiben nur eine Mitarbeiterin im CDU-Haus an der Aachener Martinstraße, weil der prominente Politiker zurzeit intensive Beratungen in Berlin führt. In diese soll er nun einbringen, was der Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen zusammen mit der Caritas im Bistum Aachen, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und den Aachener Christians for future an konkreten Erwartungen formuliert.
Der Kurs eines Ausstiegs aus fossilen Energien und des Ausbaus erneuerbarer Energien müsse konsequent weiterverfolgt werden. Das frisch verabschiedete Infrastrukturpaket gelte es durchgängig auf Nachhaltigkeit auszurichten. Es brauche eine Besteuerung, die CO2-Emissionen einpreist. Ein Energiegeld solle einkommensschwache Menschen entlasten, eine Vermögenssteuer große CO2-Emittenten zur sozialen Verantwortung heranziehen.
Auch der Blick auf die weltweite Dimension bewegt das christliche Bündnis. Die künftige Regierung müsse helfen, den Ausstieg der USA aus den Pariser Klimazielen zu kompensieren. Keinesfalls dürfe es eine Aufweichung des Lieferkettengesetzes und eine Kürzung der Entwicklungshilfe geben. Solche Maßnahmen würden die treffen, die am wenigsten CO2 ausstoßen, aber am meisten an den Folgen der Klimakatastrophe leiden.