Im Apollo Kino Aachen hat MISEREOR ein neues, regelmäßig stattfindendes Filmformat gestartet: „Global Stories“. Einmal im Monat werden Filme gezeigt, die den Blick weiten – auf die Welt, in der wir leben, und auf die Menschen, die sie gestalten.
„Jeder trägt ein Stück Kongo in der Tasche.“ Im schwer zugänglichen Ort Numbi in Zentralafrika, fördern Menschen Coltan – jenes kostbare Erz, das in all unseren digitalen Geräten steckt.
Obwohl Milizen und Militär allgegenwärtig sind, erzählen sie uns ihre Geschichte vom Leben, Überleben und von Zuversicht. „OF MUD AND BLOOD“ offenbart uns eine Welt, die bisher verborgen blieb, deren Existenz aber direkt mit unserem Alltag verknüpft ist. Ein atemberaubend poetischer Blick hinter die Technik. Ein erschütternd schönes Werk über Menschlichkeit, Würde und die Kehrseite unseres Fortschritts. Mit eindringlicher Kraft entfaltet „OF MUD AND BLOOD“ ein Portrait globaler Ungleichheit. Im entlegenen kongolesischen Ort Numbi, gezeichnet von Armut, Gewalt und überwältigender Natur, fördern Männer, Frauen und Kinder Coltan – jenes kostbare Erz, das unsere digitalen Geräte erst möglich macht. Während reiche Industrieländer durch Technik wachsen, zahlen andere den Preis. Der Dokumentarfilm offenbart, was oft verborgen bleibt: die unsichtbaren Fäden zwischen Wohlstand und Ausbeutung.
Im Anschluss an die Filmvorführungen gibt es Gelegenheit, mit Misereor-Expert*innen über den Film und die behandelten Themen ins Gespräch zu kommen: Beim aktuellen Film werden Astrid Meyer, Regionalreferentin mit dem Schwerpunkt DR Kongo bei Misereor, und Pressesprecher Ralph Allgaier das Expertengespräch führen.