Kleidersammlung - unser Konzept

Kleidersammlung (c) KAB
  • Wir sammeln Kleidung aller Art, Heimtextilien und gebündelte Schuhe. Wir bieten einen Containerservice, Straßensammlungen und Annahmestellen an. Wir kooperieren mit Partnern in den Bezirken des KAB Diözesanverbandes Aachen. Dadurch werden Arbeitsplätze für Menschen geschaffen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Die Leerung und Wartung der Container übernehmen darum gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaften für die KAB: das Sozialwerk Eifeler Christen, der Volksverein Mönchengladbach und der Förderverein Arbeit, Umwelt und Kultur in der Region Aachen.

  • Die Erlöse unserer Sammlungen kommen der Arbeit des KAB Diözesanverbandes Aachen zugute. Durch diese Erlöse sind wir in der Lage, z.B. die Beratung für Langzeitarbeitslose und die Arbeit in zahlreichen Stadtteilprojekten sicherzustellen und ggf. auszuweiten.

  • Wir handeln transparent und wollen mit unserer Mitgliedschaft und als Partner von FairWertung Qualität sichern: Wenn Sie Anregungen oder Kritik an unseren Sammelaktionen und Containerstellplätzen haben, rufen Sie uns an

  • Bei Interesse richten wir auch Informationsveranstaltungen über das Geschäft mit Altkleidern aus.

Partner von FairWertung – eine gute Wahl

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte seine Kleidung an Partner von FairWertung geben. Sie sind am Zeichen FairWertung auf Sammeltüten und Kleidercontainern zu erkennen. Das Verwerten von Gebrauchtkleidung ist ein weltweiter Wirtschaftszweig geworden. Jeder, der Kleidung abgibt oder sammelt, ist Teil dieser globalen Verwertungskette. Sie ist ökologisch sinnvoll und gibt vielen Menschen Arbeit. Aber sie ist auch ein undurchschaubares System. Die Sammler unter diesem Zeichen legen Wert auf ein transparentes und verantwortliches Sammeln und Verwerten von Gebrauchttextilien.

Nachhaltigkeit beginnt im Kleiderschrank

Wenn der Kleiderschrank aus allen Nähten platzt, ist die nächste Kleidersammlung für viele eine schnelle und bequeme Lösung, um wieder Platz zu schaffen. Doch nicht nur beim Kauf von Kleidung sollte man bewusst handeln, sondern auch dann, wenn das eine oder andere Stück nicht mehr gefällt. Verantwortung beginnt bereits mit dem Aussortieren: Nur das, was von guter Qualität und in einem guten Zustand ist, eignet sich für die Kleidersammlung. Alles andere gehört in den Restmüll.

Hinschauen lohnt sich

Verbraucher/-innen sollten aber auch gut überlegen, wem Sie ihre Sachen geben. Bei Haustür- und Containersammlungen wird die Kleidung zumeist unsortiert an Textilverwerter verkauft. Oft ist aber nicht eindeutig zu erkennen, wer tatsächlich dahinter steckt. Und manche gewerbliche Sammlung verbirgt sich unter einem karitativen Deckmantel. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen!

Gewerblich oder gemeinnützig?

WDR-Sendung Quintessenz berichtete am 12. Mai 2017