Darum ist es dringend geboten, politische Programme zu entwickeln, um in den kommenden Jahren den Ausstoß von Kohlendioxid und anderen stark verunreinigenden Gasen drastisch zu reduzieren, zum Beispiel, indem man die Verbrennung von fossilem Brennstoff ersetzt und Quellen erneuerbarer Energien entwickelt.“  LS, 26

 

plakat (c) KAB

KAB der Diözese Aachen fordert schnelleren Kohleausstieg

Braunkohletagebau (c) Image by Rolf Dobberstein from Pixabay

EINE ÖKOLOGISCH-SOZIALE WENDE

Vollversammlung Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen

46541566945_418c4e6a50_o (c) Alle Dörfer bleiben bei flickr

JETZT AN MORGEN DENKEN

Eine Petition an die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), Bistum Aachen

Keyenberg_April_2020 (c) KiDl

Kohle statt Kirche? Keine Entwidmung der Kirchen im Rheinischen Braunkohlerevier

Mit einer Petition und Plakataktion möchte die Initiative "Die Kirche(n) im Dorf lassen" gegen den Abriss von Dörfern und Kirchen am Rand des Braunkohletagebaues Garzweiler vorgehen. "Der Braunkohlebagger steht 200 m vor Erkelenz-Keyenberg und RWE nutzt die Corona-Krise, um weiter Fakten zu schaffen, indem der Abriss der Dörfer vorangetrieben wird.",

Die Initiative hoffe, dass die Bischöfe der Bistümer Aachen und Köln "ihre große Chance erkennen, in Zeiten schwindender Glaubwürdigkeit und allgemeiner Verunsicherung mit einer eindeutigen Positionierung für den Erhalt unserer Schöpfung wieder zu einem Rückhalt im Leben der Menschen zu werden", so die Initiative. Dabei gehe es nicht um eine "monetäre Vergütung von Kirchenimmobilien, sondern um den Schutz unserer Lebensgrundlagen", worauf auch Papst Franziskus in der Enzyklika "Laudato si" aufmerksam gemacht habe.