Unser Barcamp

Barcamp 3. Okt. 2019 (c) KAB

Du glaubst, dass Engagement SINN macht und willst MACHTvoller werden mit anderen zusammen?

Wir entwickeln gemeinsam: Wie wollen wir miteinander leben und arbeiten?

Dann komm zum Barcamp ARBEIT . MACHT. SINN der KAB Aachen!

Zum Programm

Triff Gleichgesinnte, schließe Freundschaften, diskutiere, gucke, was andere machen, vernetze dich, habe Spaß, tausche dich aus und entwickle Ideen!

Bei einem Barcamp werden die konkreten Inhalte von den Teilnehmenden selbst vorgeschlagen und gestaltet. Es gibt keine vordefinierten Vorträge. Egal ob Diskussion, Workshop, Frage oder Erfahrungsaustausch: Jede und jeder kann ein eigenes Thema und Anliegen einbringen.

Wann:    3. Oktober 2019 von 10:00 – 17:30 Uhr
     (Anreise und Stehkaffee ab 09:30 Uhr)
Wo:    Nell-Breuning-Haus, Wiesenstraße 17, 52134 Herzogenrath
Kosten:    5 Euro inklusive Mittagessen, Kaffee und Kuchen
Anmeldung:    Bis zum 09.09.19 unter:
     kontakt@kab-aachen.de oder 0241-40018-0

 

Das Barcamp wird moderiert von Ilona Arcaro, der Leiterin der wissenschaftlichen Weiterbildung an der TH Köln.

In den kommenden Wochen werden wir hier weitere Informationen rund um das Barcamp veröffentlichen.

BarCamp – Was ist das?

Ablauf eines BarCamps (c) Ilona Arcaro

Eine kurze Einführung von Ilona Arcaro zum Thema

BarCamps gewinnen immer mehr an Aufmerksamkeit, da im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltungsformaten alle Anwesenden als Expert*innen im entsprechenden Themenfeld gelten und ihre Erfahrung in den Ablauf dieser Veranstaltung aktiv einbezogen wird. BarCamps werden in den unterschiedlichsten Bereichen angeboten: IT, Bildung, Wirtschaft, Gesundheit, etc. und dienen dem inhaltlichen Austausch bzw. der Diskussion aktueller Themen- und Fragestellungen. Es geht bei diesem Format darum, Wissen zu teilen, gemeinsam Produkte zu entwickeln, Fragen zu erörtern oder sich kollegial Hilfestellung bei Problemstellungen zu geben.

Das Besondere bei BarCamps ist, dass weder Ablauf, Inhalte noch Redner*innen zu Beginn feststehen, sondern vor Ort von den Anwesenden gemeinsam vor Ort festgelegt werden. Auf BarCamps hat sich das Du etabliert. Wertschätzende Kommunikation und Begegnung auf Augenhöhe werden dadurch erleichtert und authentischer.

Alle Anwesenden sind aufgefordert, ihre Themen einzubringen und das BarCamp zu einen Ort des Austausches und Inspiration zu machen. Eine BarCampregel legt sogar fest, dass wenn man das erste Mal auf einem BarCamp ist, man ein [sic] Workshop anbieten muss1. Nicht weil man muss, sondern weil man sich sonst um ein tolles Erlebnis bringt. Denn BarCamps greifen das auf, was bei klassischen Tagungsformaten nicht immer möglich ist: Erfahrungen und Wissen können eingebracht werden und spontan ein Workshop angeboten werden.

1 BarCamp Regeln sind auf dem BarCampblog unter dem Stichwort „The Rules of BarCamp“ http://barcamp.org/w/page/405173/TheRulesOfBarCamp (Zugriff: 16.03.19) zu finden.

Hinweis: Auf Youtube gibt es zahlreiche Erklärvideos zu BarCamps. Es lohnt sich, diese zur Einstimmung anzuschauen. Denn ein Barcamp lebt von den Beiträgen und der inhaltlichen Vorbereitung der Teilgebenden.

Hier eine kleine Auswahl:

Kurz skizziert sieht der Ablauf wie folgt aus:

In Schritt (1) stellen sich die Anwesenden mit 3 Schlagwörtern untereinander vor. Anschließend präsentieren diejenigen, die eine Idee haben, kurz ihr Thema oder ihre Fragestellung (Schritt 2). Das kann ein Vortrag, ein Workshop, ein Fallbeispiel oder eine offene Frage sein. Die Anderen geben per Handzeichen bekannt, ob der Vorschlag interessant für sie ist. Der/ die Moderator*in des BarCamps entscheidet bei vorhandenem Interesse, in welchem Raum und zu welcher Zeit die Themenbehandlung stattfindet und trägt den Beitrag in den Tagesplan ein. Dieser wird anschließend an gut sichtbaren Stellen aufgehängt.

In Schritt (3) finden die parallel laufenden Workshops statt (max. 45min pro Thema). Gestaltet wird dies in Form eines Miniworkshops, einer Diskussionsrunde, einer Präsentation, eines gemeinsamen Brainstormings, einer gemeinsamen Textproduktion, einer Beratung, etc. sein. Den Gestaltungsideen sind keine Grenzen gesetzt. Ein Thema vorzuschlagen bedeutet allerdings nicht gleich, es auch gestalten zu müssen. Man kann einen Themenvorschlag machen und überlegt mit den Anderen, wie diese aussehen kann, wer eine ergänzende Idee hat und wer die Themenbehandlung leiten möchte: Der Ideenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt! Format und Vorgehensweise können passend zum Beitrag frei gewählt werden.
Einzig limitierender Faktor ist die angesetzte Zeit. Sie beträgt 45min. Es gilt also, diese gut einzuteilen und gemeinsam mit der Gruppe (Zwischen-)Ergebnisse festzuhalten. Anhand eines Dreischrittes kann die Themenbehandlung – ob im Vorfeld geplant oder am Tag selber spontan entwickelt – strukturiert werden:

Einstieg (ca. 5 Minuten)

  • kurze Einführung in das Thema (Frage, Anliegen oder Angebot formulieren)
  • Ziele und methodische Vorgehensweise gemeinsam vereinbaren
  • Klärung von Fragen zum Thema

Informations-/ Arbeitsphase

  • Informationen teilen
  • gemeinsam etwas ausarbeiten
  • sich gegenseitig beraten
  • etwas ausprobieren
  • etc.

Schluss/ Ausblick

  • Ergebnisse zusammen fassen und sichern (z.B. Moderationskarten oder Flipchart)
  • nächste Schritte vereinbaren
  • gemeinsamen Ausblick entwickeln
  • vernetzen ;-)

Wie bei anderen interaktiven Formaten gilt auch bei BarCamps „das Gesetz der zwei Füße“. Wer zu einem Thema nichts mehr beitragen kann oder nichts Neues lernt, kann einfach in den nächsten Workshop gehen.

Zwischen den Workshops finden regelmäßig Pausen statt, in denen ein informeller Austausch und Vernetzung möglich ist. Das BarCamp rundet in Schritt (4) mit einer Zusammenfassung des Tages, einem Feedback sowie einem geselligen Ausklang ab.